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Aus Burg wurde Festung

Dauerausstellung der Baugeschichte Spielbergs mit bedeutenden archeologischen Funden. Historie des Burgbrunnens und der Zisterne. Man kann sich hier Fundamente eines mächtigen Zylinderturms aus dem 13. Jahrhundert ansehen. Der Zugang vom Alten Brünn wurde von diesem Turm bewacht und der Turm gehörte ausserdem zu den grössten in unseren Ländern.

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Vulcanalia

Dauerhafte Ausstellung über die Geschichte und Gegenwart der Feuerwerkskunst.

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Spielberg – Kerker der Nationen

Diese Ausstellung, die sich an das Thema der Kasematten anschliesst, befindet sich im Erdgeschoss des nördlichen Flügels der Burg und gerade die Historie dieser Burg, die im 18. und im 19. Jahrhundert in ganz Europa als ein berüchtigtes Gefängnis der Habsburger Monarchie bekannt war, wird hier vorgestellt. Es war ein Gefängnis vor allem für poli-tische Häftlinge. Als solche waren da Männer, die gegen die österreichische Monarchie kämpften. Zu den bekanntesten gehören  ungarische Jakobiner (F. Kazinczy), italienische Patrioten (S. Pellico) und polnische Revolutionäre. Auch die Zeit des 2. Weltkriegs, da Spiel-berg zum Gefängnis der Brünner Gestapo wurde, wird erwähnt. Andere sehr bekannte Häftlinge waren auch Wenzel Babinsky und der Baron Trenck, über deren Schicksale man da viel erfahren kann.Einen sehr interessanten Bestandteil der Ausstellung bilden Gegenstände, die helfen, sich das Leben der Häftlinge besser vorzustellen. Weiter ist auch von Interesse eine rekonstruierte Zelle der politischen Häftlinge aus dem 19. Jahrhundert.

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Brünn auf dem Spielberg

Diese sehr interessante historische Ausstellung macht die Besucher mit den wichtigsten Momenten in der Geschichte der Stadt Brünn bekannt. Zu solchen gehören z.B. der erste schriftliche Bericht über die Stadt in der Kosmaschronik, das mittelalterliche Brünn – Sitz der mährischen Markgrafen, der Kampf zwischen Olmütz und Brünn, welche von diesen beiden sich die ,,mährische Haupstadt” nennen darf, die schwedische Belagerung aus dem Jahr 1645, Entwicklung der Gewerben und Manufakturen oder Brünn im 19. Jahrhundert – damals wurde es das ,,mitteleuropäische Manchester” gennant. Die Entstehung des sog. Gros-sen Brünns im Jahre 1919 bildet das Ende dieses Spaziergangs durch die Historie der Stadt. Alles wird mit Hilfe von archiven Belegen und zahlreichen Museumssammlungen dokumentiert. Alte Waffen, historische Uhren, Glas, Porzellan, Möbel, modisches Zubehör, Veduten, Zunftgegenstände und weitere Exponate werden hier ausgestellt.

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Von der Renaissance bis zur Moderne

In dieser Exposition der bildenden Kunst können sich die Besucher eine Auswahl von Kunst-sammlungen des Museums der Stadt Brünn ansehen. Diese Werke stammen aus den Jahren 1570 – 1945. In dem ersten Teil der Ausstellung befinden sich Werke, die seit der späten Renaissance bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in Brünn entstanden. Fast fünfzig Jahre lang hatte die Öffentlichkeit keine Möglichkeit, alle diese Sammlungen auf einmal zu sehen. Man kann sich da Votivbilder aus der Zeit der Renaissance, eine Sammlung von Statuen des Barockbildhauers Andreas Schweigel und eine Kollektion von Porträts aus dem 19. Jahr-hundert ansehen. Im zweiten Teil der Exposition werden Werke ausgestellt, die zwischen den Jahren 1900 und 1945 entstanden. Die Autoren dieser zweiter Gruppe von Werken waren tschechische Maler, Bildhauer und Möbeldesigner, deren Leben und Schaffen mit der Stadt Brünn verbunden waren. Die hier präsentierten Werke ermöglichen den Besuchern, sich ein Gesamtbild von Schaffen des bedeutenden Künstlers A. Procházka zu machen. Auch das Schaffen von J. Král und von der ,,Gruppe der bildenden Künstler in Brünn”( J. Šíma, F. Süsser, J. Zamazal, F. Duša, E. Milén ) ist unwegdenkbar mit dieser Stadt verknüpft. Weiter werden Werke von F. Foltýn, F. Kaláb und E. Filla, von den Bilhauern J. Kubíček und V. Makovský und Möbelstücke von den Architekten J. Vaněk, A. Loos und E. Králík ausgestellt.

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Weg zum neuen Brünn

Die Brünner Architektur aus den Jahren 1919 – 1939 ist das Thema dieser Ausstellung. Es ist die erste und einzige Ausstellung dieser Art in der Tschechischen Republik. Eine der interes-santesten Epochen in der architektonischen und urbanistischen Entwicklung der Stadt Brünn wird hier den Besuchern gezeigt und zwar mit Hilfe von Originalfotografien, Schriftstücken, Zeitungen und Zeitschriften, Korrespondenz, architektonischen Studien, Werbeprojekten und von Plänen, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Die rasche Entwicklung von Provinzstadt zu einer Metropole des internationalen Rufs findet in der früheren Geschichte von Brünn keine Analogie. Dies belegen auch Werke von aussergewöhnlichen Persönlichkeiten, z.B. von B. Fuchs, J. Kumpošt und A. Wiesner. Aber auch Arbeiten von heute fast vergessenen Projektanten und Baumeistern, die jedoch das Aussehen Brünns genauso bedeutend veränderten, befinden sich da. Zu solchen gehören z.B. V. Dvořák, A. und V. Kuba, E. Gottlicher, F. Václavek und andere.

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Barocke Apotheke

Die Stellung einer öffentlichen Apotheke erhielt Ende des 17. Jahrhunderts auch die Apotheke des Klosters der Franziskanerinnen. Sie stellt einen einmaligen Sammlungsbestand dar – eine bis auf kleine Ausnahmen komplett erhaltene Gesamheit an Mobiliar und Inventar.

Freier Eintritt. Die Barocke Apotheke ist Teil der Souvenirladen.