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VASARELY

2. 2. – 2. 4. 2017

Eine Ausstellung, die Ihnen den Kopf verdreht. Ab dem 2. Februar sehen Sie auf dem Špilberk eine Ausstellung, wie Sie sie noch nie gesehen haben. Das Museum der Stadt Brünn stellt dieses Mal die Ikone des ungarisch-französischen Künstlers Victor Vasarely vor. Buntfarbige und schwarz-weiße geometrische Abbildungen, optische Illusionen und wirkungsvolle Erscheinungen – so können Vasarelys Werke kurz beschrieben werden. Übrigens wird sein Bild Zebra aus dem Jahr 1937 für eins der frühen Beispiele der Op-Art, das heißt der optischen Kunst, gehalten. Dabei erscheint der Begriff Op-Art erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts! Vasarely war seiner Zeit also deutlich voraus.

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Sonntagspromenade. Die Welt der Brünner Spaziergänge und Spazierstöcke

23. 2. – 21. 5. 2017

Traditionell gehörte für unsere Großväter zum Sonntag nicht nur die Teilnahme am Gottesdienst und dem feierlichen Mittagessen, sondern auch ein Spaziergang mit der Familie oder Freunden, der mit einem geselligem Beisammensein in einem der Brünner Restaurants oder Caféhäusern beendet wurde. Die Ausstellung bringt die Atmosphäre der Stadtpromenaden und Ausflüge näher. Ausgestellt werden die Spazierstöcke aus der Kollektion der Sammler, Buchhändler, Verleger und des Cafétiers Šimon Ryšavý und auch der Zeitgeschmack oder Rauchartikel. Die Ausstellung deckt den Zeitraum seit Ende des 18. Jahrhundert ab, als in Brünn als erster öffentlich zugängiger Stadtpark in den Tschechischen Ländern Lužánky (Augarten) entstanden war, über die goldene Ära der Promenaden in der Epoche Österreich-Ungarns und der Ersten Republik bis zur Gegenwart, in der in Brünn von neuem öffentliche Plätze aufleben und Spazierstöcke wieder in Mode gekommen sind.

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Ungewollte Erbschaft. Architekt Jan Dvořák (1925–1998)

20. 4. – 2. 7. 2017

Die dem Werk des Architekten Jan Dvořák gewidmete monografische Ausstellung ist ein wichtiges Projekt nicht nur zum Andenken an bedeutende Brünner Persönlichkeiten, sondern auch zur Verstärkung des Rangs der architektonischen Produktion der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Jan Dvořák war der Autor Dutzender von Verwirklichungen in Brno sowie außerhalb davon, publizierender Architekt und engagiert in zeitgenössischen, mit der Rettung der Zwischenkriegsarchitektur oder der urbanistischen Entwicklung der Stadt zusammenhängenden Fällen. Trotzdem wurde sein Werk bisher nicht in der Fachliteratur reflektiert und oft leiden die Gebäude durch neuzeitliche Eingriffe, Umbauten und Demolierungen. Auf diese Weise werden wichtige Spuren der modernen Geschichte Brünns ausgelöscht.

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Ein Bauwerk wie Brno. Von den Stadtmauern bis zum Großplattenhaus

1. 6. – 31. 12. 2017

Kommen Sie und machen Sie sich mit den mittelalterlichen und neuzeitlichen Bauhandwerken und mit der baulichen Entwicklung der Stadt Brünn bekannt. Das Thema der Ausstellung ist der symbolisch begrenzte Aufbau der Stadtwälle sowie der Wesenszug der mittelalterlichen Stadt und die Entwicklung der Großplattensiedlungen als neuzeitliche Stadtmauern. In den einzelnen die Kirchen, die Stadmauer, die Bürgerhäuser und die Burg (Festung) vorstellenden Teilen der Ausstellung werden verschiedene Bauhandwerke präsentiert. Den Schluss stellt dann die Entwicklung des modernen Wohnens im 19. und 20. Jahrhundert vor. Ein attraktives Element der Ausstellung werden die im Exterieur der Burg platzierten funktionsfähigen Repliken eines mittelalterlichen Krans und einer Rammmaschine aus dem 15. Jahrhundert sein.

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Ratten

7. 6. – 27. 8. 2017

Von der kleinen Müllhalde nahe Vizovice auf Burg Špilberk heißen Sie die beiden zusammen mit ihrem Freund, dem Gipszwerg Ludvík, in den Schubladen einer alten Nähmaschine wohnenden Ratten, Hubert und Hodan, willkommen. Ebenso wie auf der Müllhalde, in einer frischen Müllaufschüttung, schließt sich ihnen auch auf der Burg Eda, eine weiße Laborratte aus Prag, an. Die Ausstellung bringt nicht nur das Leben und die Abenteuer der beiden Rattenkameraden auf der Müllhalde, sondern auch den Blick hinter den Kulissen der Dreharbeiten dieses beliebten animierten Kinderprogramms näher.

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Jiřina Žertová – Schichtungen

13. 7. – 3. 9. 2017

Jiřina Žertová (1932) ist eine unserer bedeutendsten Vertreterinnen der Glaskunst. In den Jahren 1955–1955 studierte sie an der Hochschule für angewandte Kunst im Atelier der monumentalen Malerei und des Glases bei Professor Josef Kaplický. Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts schuf sie Glasvasen und Objekte aus geblasenem Glas, die sie mit buntfarbigen dünnen Linien von Gießglas ergänzte. Ihre Objekte überragten durch Farbigkeit und Originalität der Form. Seit den 90er Jahren arbeitet sie mit Tafelglas. Die Tafeln schichtete und verarbeitete sie durch die Methode Drip painting so, dass sie die farbigen Teile in den illusorischen Objekten – z.B. in einer farbigen Kugel, Kubus oder dynamischen Komplexen durch gefrorene Farben verband. Die Ausstellung stellt das Profil ihrer sechzigjährigen Arbeit vor.

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Radek Kratina – Konstanten und Variablen

30. 8. – 15. 10. 2017

Der in Brünn gebürtige Radek Kratina (1928–1999) ist der Wegbereiter des variablen Zugangs einer künstlerischen Gestaltung, bei dem der Betrachter die Form des Werks beeinflusst. Die Ausstellung stellt sowohl Kratinas bekannte Strukturen aus Streichhölzern, Korkstöpseln sowie aus Nudelbuchstaben, hölzerne Reliefs und dreidimensionale Metallvariablen, als auch die weniger bekannten, auf der Ausstellung Expo 58 in Brüssel präsentierten Blaudrucktextilien vor. Die Übersicht mappiert den künstlerischen Weg Radek Kratinas von den 60er in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts und erweitert ihn um mehrere Interventionen seiner Kollegen aus dem Klub der Konkretisten – Jiří Hilmar, Tomáš Rajlich, Dalibor und Ivana Chatrný. Wie funktionieren die Punkte, Linien, Raster und der Rhythmus und wie schließt sich der Zuschauer an das Werk an? Die Ausstellung umreißt den Besuchern die Entwicklung des Konstruktivismus, Op-Art, Minimalismus und Kinetismus.

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Ein Stamm

24. 9. – 31. 12. 2017

Ein Stamm ist ein künstlerisches Projekt mit einer Geschichte, in der die Welt der dem größten Teil der menschlichen Welt als Orks bekannte Wesen auflebt. In ihrer eigenen Sprache heißen sie Uruki und die Besucher können mithilfe der Ausstellung tiefer in das tägliche Leben eines von den Stämmen namens Snaga einblicken. Die Ausstellung der Fotos und der Ausschnitte der Geschichte führt sie durch das Lager des Stammes, sie probieren gemeinsam mit den Kriegern einen Kampf und Jagd aus. Sie werden zu Zeugen eines geheimnisvollen Rituals und sehen mit eigenen Augen die Beerdigung eines alten Schamanens. Wenn Sie unbändige Phantasien locken und Sie gerne die naturalistisch gestaltete Welt eines wilden Stammes besuchen würden, dann ist diese Ausstellung genau richtig für Sie.

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Zauberhafte Welt der Computerspiele

23. 11. 2017 – 14. 1. 2018

Computer und die virtuelle Welt sind für die heutige junge Generation eine Selbstverständlichkeit. Kinder spielen oft Computerspiele, deren Visualität das kindliche Vorstellungsvermögen beeinflusst. Neben gezielt konzipierten Computerspielen wirken in diesem Bereich Autorenteams, die auffällig künstlerisch gelöste Spiele schaffen, bei denen außer den Spielen die originell gelöste visuelle Seite eine wichtige Rolle spielt. An ihrer Entstehung beteiligen sich oft professionelle bildende Künstler und wenden dabei dieselben Verfahren wie bei der Entstehung eines künstlerischen Werks an. Die Ausstellung präsentiert interaktiv fertige Computerspiele, aber auch die Teilphasen bei ihrer Gestaltung – von den Entwürfen und den Studien bis zu den Raummodellen. Die Besucher sehen die Werke berühmter Künstler wie Amanita Design und auch die kleineren Teams Paperash oder Hangonit.