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Den Untergang der Brünner Stadtbefestigung überlebte nur eins von den fünf Toren, nur das Měníner Tor,  dessen Name von dem Stadtviertel abgeleitet wurde. Es stand bei der Einmündung der heutigen Orlí-Straβe. Zum Erstenmal wird es in einer Urkunde aus Juni 1293 erwähnt. Seine architektonische Gestalt entstand um das Jahr 1500. Das Tor war ursprünglich vierstöckig. Seine Bedeutung und Zweck verlor es bereits in der Hälfte des 17. Jahrhunderts.  Im Jahr 1839 wurde es auf ein Bewohnerhaus umgebaut. Seit der Hälfte des 19. Jahrhunderts dienten seine Kellerräume zum Nachreifen der Olmützer Quargel. Im Jahr 1945 wurde das Tor schwer von den Artillerieangriffen beschädigt. Die lezte Besitzerin aus der Navrátil-Familie, die das Tor fast ein Jahrhundert bewohnte, übergab es an die Stadt bereits in den 60. Jahren des 20. Jahrhunderts. In den Jahren 1978 – 1982 wurde das Měníner Tor nach dem Projekt des Ing. Arch. Kamil Fuchs rekonstruiert. Im Februar 1982 überging es in die Verwaltung des Museums der Stadt Brünn und der Öffentlichkeit wurde es am 5. Mai 1983 mit Dauerexposition „Brünn und die Waffen der Jahrhunderte“ zugänglich gemacht. Von der Aufhebung der Exposition (im Jahr 1990) nutzt das Tor das Museum zur Veranstaltung von kurzfristigen Ausstellungen.

Jetzt ist in dem Měníner Tor das Spielzeugmuseum.

Die Adresse: Měnínská 7, 602 00 Brno
Öffnungszeiten: Donnerstag – Montag, 10:00 – 18:00

Měníner Tor website (nur in Tschechisch).